Kalk gehört zu den häufigsten Ablagerungen in wasserführenden Haushaltsgeräten – und ein Kaffeevollautomat ist davon besonders betroffen. Bei nahezu jedem Getränk wird Wasser durch Schläuche, Ventile, Pumpen und beheizte Komponenten transportiert. Dabei können sich im Laufe der Zeit Mineralien aus dem Trinkwasser im Fluidsystem ablagern.
Deshalb gehört das Entkalken des Kaffeevollautomaten zu den wichtigen regelmäßigen Pflegemaßnahmen. Eine fachgerecht durchgeführte Entkalkung hilft dabei, Kalkablagerungen aus wasserführenden Bereichen zu lösen und die vom Hersteller vorgesehene Funktion des Gerätes zu erhalten.
Wie häufig entkalkt werden muss, welches Entkalkungsmittel geeignet ist und wie das Entkalkungsprogramm gestartet wird, hängt jedoch von Wasserhärte, Gerätehersteller, Modell, Wasserverbrauch, Filterverwendung und Geräteeinstellung ab.
Bei NEW-Kaffeevollautomaten finden Sie dafür unterschiedliche Lösungen – vom Clean o Coffee Profi-Entkalker mit Farbindikator über Clean o Coffee Entkalkungstabletten bis zum DeLonghi EcoDecalk DLSC500.
Trinkwasser enthält gelöste Mineralstoffe. Dazu gehören insbesondere Calcium- und Magnesiumverbindungen, die einen wesentlichen Teil der sogenannten Wasserhärte ausmachen.
Wird Wasser innerhalb eines Kaffeevollautomaten erwärmt, verändern sich die chemischen Gleichgewichte im Wasser. Dadurch können sich schwer lösliche mineralische Verbindungen bilden und an Oberflächen ablagern.
Diese Ablagerungen werden umgangssprachlich als Kalk oder Kalkablagerungen bezeichnet.
Besonders betroffen sind Bereiche, in denen Wasser erwärmt wird oder regelmäßig heißes Wasser hindurchfließt. Dazu können je nach Konstruktion beispielsweise Thermoblock, Durchlauferhitzer, Boiler, Ventile, Schläuche und andere Teile des Fluidsystems gehören.
Da diese Komponenten innerhalb des Gerätes verborgen liegen, ist Verkalkung von außen häufig nicht sichtbar.
Kalk bildet auf wasserführenden Oberflächen eine zunehmend dickere mineralische Schicht. Je stärker diese Ablagerungen werden, desto stärker können sie den vorgesehenen Wasserweg und den Wärmeübergang beeinflussen.
In dünnen Wasserkanälen oder Ventilen können Ablagerungen den verfügbaren Querschnitt reduzieren. An beheizten Bauteilen bildet Kalk eine zusätzliche Schicht zwischen Heizfläche und Wasser.
Eine regelmäßige Entkalkung des Kaffeevollautomaten dient deshalb nicht ausschließlich der optischen Sauberkeit. Sie ist ein Teil der technischen Wartung des wasserführenden Systems.
Moderne Kaffeevollautomaten erinnern den Benutzer deshalb häufig automatisch daran, ein Entkalkungsprogramm durchzuführen.
Ein entscheidender Faktor für die Kalkbildung ist die Wasserhärte. Deshalb kann bei zwei identischen Kaffeevollautomaten ein völlig unterschiedlicher Entkalkungsbedarf entstehen.
Bei weichem Wasser gelangen vergleichsweise wenige härtebildende Mineralien in das Gerät. Bei hartem Wasser ist deren Konzentration deutlich höher. Entsprechend kann sich bei gleichem Wasserverbrauch schneller Kalk bilden.
Aus diesem Grund ermöglichen viele Kaffeevollautomaten bereits bei der ersten Einrichtung die Eingabe der örtlichen Wasserhärte.
Diese Einstellung sollte nicht übersprungen oder willkürlich gewählt werden. Das Gerät kann die eingestellte Wasserhärte zusammen mit dem Wasserverbrauch verwenden, um den nächsten notwendigen Entkalkungszeitpunkt zu bestimmen.
Viele Geräte werden mit einem Teststreifen zur Bestimmung der Wasserhärte ausgeliefert. Alternativ kann der Härtegrad häufig beim örtlichen Wasserversorger erfragt werden.
Anschließend wird die entsprechende Stufe im Menü des Kaffeevollautomaten eingestellt. Die konkrete Vorgehensweise unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller und teilweise sogar zwischen verschiedenen Geräteserien.
Eine korrekt eingestellte Wasserhärte ist besonders wichtig, wenn sich das Gerät bei der Berechnung der Entkalkungsintervalle darauf verlässt.
Wird beispielsweise eine zu niedrige Wasserhärte eingestellt, kann die Maschine möglicherweise später zur Entkalkung auffordern, als es der tatsächlichen Wasserqualität entspricht.
Für alle Kaffeevollautomaten ein fixes Intervall wie „einmal im Monat“ oder „alle drei Monate“ anzugeben, wäre technisch nicht sinnvoll.
Ein Gerät, das täglich zehn Getränke mit hartem Wasser zubereitet, wird wesentlich mehr kalkbildende Mineralien aufnehmen als ein Gerät, das nur wenige Getränke mit weichem Wasser produziert.
Deshalb gilt bei modernen Geräten grundsätzlich: Fordert der Kaffeevollautomat zur Entkalkung auf, sollte das vorgesehene Entkalkungsprogramm durchgeführt werden.
Die Aufforderung kann je nach Gerät beispielsweise als Textmeldung, Symbol, Kontrollleuchte oder innerhalb eines Pflege- beziehungsweise Servicemenüs erscheinen.
Im Idealfall wird ein Kaffeevollautomat entkalkt, bevor starke Ablagerungen zu Funktionsproblemen führen. Wird die Entkalkung jedoch über längere Zeit nicht durchgeführt, können unterschiedliche Symptome auftreten.
Mögliche Hinweise können je nach Gerät beispielsweise ein veränderter Wasserdurchfluss, ungewöhnlich lange Aufheizzeiten, Veränderungen beim Heißwasserbezug oder Probleme in einzelnen Wasserwegen sein.
Solche Symptome beweisen jedoch nicht automatisch eine Verkalkung. Eine schwache Wasserförderung kann beispielsweise ebenfalls durch Pumpe, Ventil, Durchflussmesser, Schläuche oder andere Komponenten verursacht werden.
Bei einem technischen Fehler sollte deshalb nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass eine Entkalkung jedes Problem behebt. Für mechanisch oder elektrisch beschädigte Komponenten finden Sie entsprechende Kaffeevollautomaten Ersatzteile in unserem Sortiment.
Ein besonders häufiges Missverständnis besteht darin, Reinigung und Entkalkung gleichzusetzen.
Beim Entkalken geht es um mineralische Ablagerungen aus dem Wasser. Bei einer Reinigung werden dagegen beispielsweise kaffeebedingte Rückstände wie Kaffeeöle und Kaffeefette aus kaffeeführenden Komponenten gelöst.
Eine Reinigungstablette ist deshalb nicht automatisch ein Entkalker. Umgekehrt ist ein Entkalker nicht zur Entfernung von Kaffeefetten vorgesehen.
Für eine vollständige Pflege können daher sowohl Entkalker als auch geeignete Reinigungsprodukte notwendig sein.
Weitere entsprechende Produkte finden Sie in unserer Pflege-Kategorie für Kaffeevollautomaten.
Kalkablagerungen bestehen überwiegend aus mineralischen Verbindungen, die sich mit geeigneten Säuren chemisch lösen lassen.
Ein Kaffeemaschinen-Entkalker enthält deshalb Wirkstoffe, die mit den Kalkablagerungen reagieren und diese in lösliche Bestandteile überführen.
Anschließend werden die gelösten Bestandteile während des Entkalkungs- und Spülprogramms mit Wasser aus dem Gerät transportiert.
Dabei spielen Konzentration, Einwirkzeit, Temperatur und Materialverträglichkeit eine wichtige Rolle. Genau deshalb sollte nicht irgendeine beliebige Säure in einen Kaffeevollautomaten gegeben werden.
Essig und Zitronensäure werden im Haushalt häufig zum Entfernen sichtbarer Kalkablagerungen eingesetzt. Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch ableiten, dass sie für jeden Kaffeevollautomaten geeignet sind.
Ein Kaffeevollautomat besteht aus unterschiedlichen Metallen, Kunststoffen, Elastomeren und Dichtungsmaterialien. Gleichzeitig wird die Entkalkerlösung durch Pumpen, Ventile und beheizte Komponenten geführt.
Einige Gerätehersteller warnen deshalb ausdrücklich vor bestimmten Hausmitteln oder nicht freigegebenen Entkalkungsmitteln.
Unsere Empfehlung lautet daher: Die Entkalkungsanleitung des Geräteherstellers und die Anwendungshinweise des eingesetzten Entkalkers beachten.
So lässt sich vermeiden, dass ein ungeeignetes Mittel nur deshalb verwendet wird, weil es im Haushalt grundsätzlich Kalk lösen kann.
Entkalker für Kaffeevollautomaten werden in verschiedenen Formen angeboten. Besonders verbreitet sind Flüssigentkalker und Entkalkungstabletten.
Beide Varianten verfolgen dasselbe grundlegende Ziel: Kalkablagerungen im wasserführenden System zu lösen. Sie unterscheiden sich jedoch bei Dosierung, Handhabung und Vorbereitung.
Ein Flüssigentkalker kann unmittelbar mit der vorgesehenen Wassermenge gemischt werden.
Eine Entkalkungstablette wird dagegen entsprechend der Produkt- und Geräteanleitung zunächst in Wasser aufgelöst.
Welche Variante verwendet werden sollte, richtet sich insbesondere nach dem jeweiligen Kaffeevollautomaten und den Herstellerangaben.
Ein besonderer Entkalker in unserem Sortiment ist der Clean o Coffee Profi-Entkalker mit Farbindikator in der 750-ml-Flasche.
Der flüssige Entkalker ist für die Entfernung von Kalkablagerungen und mineralischen Verkrustungen bei geeigneten Geräten vorgesehen.
Eine Besonderheit ist der integrierte Farbindikator. Dieser liefert zusätzlich zur eigentlichen Entkalkungswirkung eine sichtbare Information über den Zustand der eingesetzten Entkalkerlösung.
Dadurch unterscheidet sich der Clean o Coffee Profi-Entkalker von vielen einfachen Flüssigentkalkern ohne optische Anzeige.
Während ein Entkalker mit Kalk reagiert, werden die enthaltenen Wirkstoffe zunehmend verbraucht. Ein Farbindikator reagiert auf die chemische Veränderung der Lösung und macht den Zustand optisch erkennbar.
Unser Clean o Coffee Profi-Entkalker besitzt genau eine solche Farbindikator-Funktion.
Der Anwender erhält damit eine zusätzliche visuelle Orientierung während der Verwendung. Der Farbindikator ersetzt jedoch nicht die Bedienungsanleitung des Kaffeevollautomaten und auch nicht die vorgeschriebene Dosierung.
Für das Entkalkungsprogramm sollten deshalb weiterhin die Vorgaben von Geräte- und Entkalkerhersteller eingehalten werden.
Der Profi-Entkalker gehört zu unserer Clean o Coffee Pflegelinie. Unter dieser Produktlinie bietet NEW-Kaffeevollautomaten verschiedene Produkte für unterschiedliche Wartungs- und Pflegeaufgaben an.
Beim Thema Entkalkung gehören dazu sowohl der flüssige Clean o Coffee Profi-Entkalker als auch unsere Clean o Coffee Entkalkungstabletten.
Damit stehen je nach Gerät, Anwendung und persönlicher Präferenz unterschiedliche Darreichungsformen zur Verfügung.
Unsere Clean o Coffee Entkalkungstabletten besitzen ein Stückgewicht von jeweils 18 g und werden einzeln im Flowpack verpackt.
Die Einzelverpackung ist insbesondere für die Lagerung praktisch, da die benötigte Tablette erst unmittelbar vor der Entkalkung aus ihrer Verpackung genommen wird.
Vor der Anwendung wird die Entkalkungstablette entsprechend der Produktinformation vollständig in der vorgesehenen Wassermenge aufgelöst. Anschließend kann die Lösung für das vom Gerätehersteller vorgesehene Entkalkungsprogramm verwendet werden.
Für den normalen Bedarf bieten wir beispielsweise 6 Clean o Coffee Entkalkungstabletten à 18 g im Flowpack an.
Wer mehrere Kaffeevollautomaten betreibt oder häufiger entkalkt, benötigt nicht zwangsläufig eine sehr große Gewerbepackung. Deshalb bieten wir auch eine mittlere Verpackungseinheit an.
Unsere 30 Entkalkungstabletten à 18 g im Flowpack richten sich beispielsweise an Anwender mit regelmäßigem Bedarf, mehrere Geräte oder kleinere Reparatur- und Servicebetriebe.
Laut Produktzuordnung sind die Tabletten für entsprechende Anwendungen bei geeigneten Kaffeevollautomaten unter anderem von Jura, Nivona, Siemens, Melitta und Miele vorgesehen.
Entscheidend bleibt auch hier immer, dass die verwendete Entkalkungsmethode mit den Vorgaben des jeweiligen Geräts übereinstimmt.
Bei professionellen Reparaturbetrieben, Händlern oder Unternehmen mit vielen Kaffeevollautomaten kann der Verbrauch an Entkalkungsmitteln wesentlich höher sein.
Für diesen Bedarf bieten wir 500 Clean o Coffee Entkalkungstabletten à 18 g im Flowpack an.
Die Großpackung richtet sich insbesondere an Werkstätten, Servicetechniker, Wiederverkäufer und andere gewerbliche Anwender, die Entkalkungstabletten regelmäßig benötigen.
Damit reicht unser Entkalkungstabletten-Sortiment von einer kleinen Packung für den privaten Kaffeevollautomaten bis zu einer professionellen Großmenge.
Für Anwender eines DeLonghi Kaffeevollautomaten führen wir zusätzlich den DeLonghi EcoDecalk DLSC500 Entkalker 5513296041.
Dabei handelt es sich um den von DeLonghi für seine Kaffeemaschinen angebotenen Flüssigentkalker. Die Flasche enthält 500 ml Entkalker und ist für mehrere Entkalkungsvorgänge ausgelegt.
DeLonghi weist bei seinen Kaffeevollautomaten darauf hin, das jeweilige gerätespezifische Entkalkungsprogramm zu verwenden. Auch die Entkalkungshäufigkeit hängt bei diesen Geräten unter anderem von der eingestellten Wasserhärte ab.
Der EcoDecalk DLSC500 ist deshalb besonders interessant für Anwender, die bei ihrem DeLonghi Gerät gezielt das entsprechende Herstellerprodukt einsetzen möchten.
Bei DeLonghi Kaffeevollautomaten unterscheidet sich der genaue Ablauf je nach Baureihe. Geräte der Serien ECAM, ETAM oder ESAM können unterschiedliche Bedienoberflächen und Entkalkungsprogramme besitzen.
Grundsätzlich fordert das Gerät zur Entkalkung auf und führt den Benutzer anschließend durch die einzelnen Schritte. Dazu gehören typischerweise das Vorbereiten des Wassertanks mit Entkalkungslösung, das Aufstellen eines ausreichend großen Auffangbehälters und ein anschließender Spülvorgang mit frischem Wasser.
Welche Tasten gedrückt werden müssen und ob beispielsweise ein Wasserfilter vorher entfernt werden soll, ist modellabhängig.
Deshalb sollte bei DeLonghi immer die Bedienungsanleitung des konkreten Modells beachtet werden. Als passendes Entkalkungsmittel führen wir den DeLonghi EcoDecalk DLSC500.
Auch Jura Kaffeevollautomaten verfügen abhängig von Modell und Konfiguration über geführte Pflegeprogramme. Wird das Gerät ohne aktiviertes Filtersystem betrieben beziehungsweise befindet es sich im Entkalkungsmodus, fordert es nach einer bestimmten Wassermenge zur Entkalkung auf.
Die genaue Vorgehensweise unterscheidet sich zwischen den einzelnen Jura Generationen. Entsprechend sollte immer die zum Gerät gehörende Bedienungs- oder Kurzanleitung verwendet werden.
Für geeignete Anwendungen führen wir beispielsweise unsere 18-g-Entkalkungstabletten für entsprechende Jura Kaffeevollautomaten.
Wer ein Jura Filtersystem verwendet, sollte zusätzlich beachten, welche Pflegevorgaben für Filterbetrieb und Filterwechsel beim jeweiligen Modell gelten.
Siemens verwendet bei vielen Kaffeevollautomaten eigene Serviceprogramme für Reinigung, Entkalkung und teilweise Calc'nClean.
Je nach Baureihe kann die Maschine ein reines Entkalkungsprogramm oder ein kombiniertes Pflegeprogramm anbieten. Das Display führt den Benutzer dabei Schritt für Schritt durch den Ablauf.
Bei verschiedenen Siemens Geräten muss ein eingesetzter Wasserfilter vor Beginn des Entkalkungsprogramms entfernt werden.
Für entsprechende Geräte können unsere Entkalkungstabletten für Siemens Kaffeevollautomaten eine geeignete Alternative für die dafür vorgesehenen Anwendungen darstellen.
Auch bei Kaffeevollautomaten von Nivona, Melitta und Miele gehören Entkalkungsprogramme zur regelmäßigen Gerätepflege.
Die Maschinen unterscheiden sich jedoch deutlich bei Bedienung, Programmdauer, Dosierung und erforderlichen Arbeitsschritten.
Unsere 18-g-Entkalkungstabletten im 30er Pack sind laut Produktzuordnung für entsprechende Anwendungen bei geeigneten Geräten dieser Hersteller vorgesehen.
Vor der Verwendung sollte trotzdem immer kontrolliert werden, welches Entkalkungsmittel und welche Dosierung für das konkrete Modell vorgesehen sind.
Wasserfilter können die Kalkbelastung eines Kaffeevollautomaten deutlich beeinflussen. Sie behandeln das Wasser bereits vor beziehungsweise während der Nutzung und können abhängig vom Filtersystem bestimmte Mineralien reduzieren.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass jeder Kaffeevollautomat mit eingesetztem Filter niemals mehr entkalkt werden muss.
Entscheidend sind Gerätekonstruktion, verwendetes Filtersystem, korrekte Programmierung und rechtzeitiger Filterwechsel.
Bei manchen Geräten verändert ein korrekt aktivierter Filter die Pflegeintervalle erheblich. Wird ein Filter nicht erkannt, nicht programmiert oder zu lange verwendet, kann das Gerät wieder in einen normalen Entkalkungsbetrieb wechseln.
Der Wasserfilter sollte deshalb immer entsprechend der Anleitung des Geräteherstellers verwendet und rechtzeitig ersetzt werden.
Ja. Wasserfiltration bedeutet nicht zwangsläufig eine vollständige Entfernung aller Mineralien.
Auch die Wirksamkeit eines Filters verändert sich mit der durchgelaufenen Wassermenge. Deshalb besitzen viele moderne Kaffeevollautomaten beziehungsweise Filtersysteme definierte Wechselintervalle.
Wird der Filter zu lange verwendet, kann seine vorgesehene Kapazität überschritten werden.
Entsprechend sollten sowohl Filterwechsel als auch die vom Gerät angezeigten Pflegeprogramme beachtet werden.
Ein häufiges Missverständnis besteht darin, stilles Mineralwasser grundsätzlich als kalkfrei zu betrachten.
Auch abgefülltes Wasser kann erhebliche Mengen an Calcium und Magnesium enthalten. Entscheidend ist nicht, ob Wasser aus der Leitung oder aus einer Flasche stammt, sondern welche Mineralstoffzusammensetzung beziehungsweise Wasserhärte tatsächlich vorliegt.
Wer dauerhaft abgefülltes Wasser im Kaffeevollautomaten verwendet, sollte deshalb ebenfalls die Mineralstoffangaben berücksichtigen und die Wasserhärteeinstellung des Gerätes entsprechend wählen.
Das Fluidsystem eines Kaffeevollautomaten besitzt teilweise sehr kleine Querschnitte. Wasser wird von der Pumpe durch Schläuche, Erhitzer, Ventile und weitere Komponenten transportiert.
Lagern sich auf diesen Oberflächen mineralische Schichten ab, kann der freie Querschnitt kleiner werden.
Dadurch wird verständlich, warum eine regelmäßige Entkalkung technisch relevant ist: Es geht nicht um einen sichtbaren Kalkrand wie bei einem Wasserkocher, sondern häufig um Ablagerungen in Bereichen, die der Benutzer überhaupt nicht sehen kann.
Sind Teile des Fluidsystems bereits mechanisch beschädigt oder dauerhaft blockiert, kann eine Reparatur erforderlich sein. Entsprechende Komponenten finden Sie in unserer Kategorie Kaffeevollautomaten Ersatzteile.
Beheizte Komponenten sind für das Thema Verkalkung besonders relevant. Hier wird das Wasser auf die für Kaffee, Heißwasser oder Dampf benötigte Temperatur gebracht.
Eine Kalkschicht zwischen Heizfläche und Wasser wirkt wie eine zusätzliche Barriere beim Wärmeübergang.
Die genaue Auswirkung hängt stark von Bauweise und Verkalkungsgrad ab. Deshalb sollte ein Gerät möglichst regelmäßig entsprechend seiner eigenen Pflegeanzeige entkalkt werden, bevor sich sehr starke Ablagerungen bilden.
Ein wichtiger Unterschied besteht zwischen einer regelmäßig durchgeführten Entkalkung und einem Gerät, das über einen sehr langen Zeitraum überhaupt nicht entkalkt wurde.
Bei der normalen Wartungsentkalkung sollen entstehende Ablagerungen regelmäßig entfernt werden, bevor sich massive Kalkschichten bilden.
Bei einem extrem verkalkten oder bereits teilweise blockierten Gerät können dagegen größere Mengen bereits vorhandener Ablagerungen gelöst werden. In einem solchen Fall können Diagnose und gegebenenfalls eine fachgerechte Reparatur notwendig sein.
Eine Entkalkung sollte deshalb nicht erst dann durchgeführt werden, wenn bereits deutliche Funktionsstörungen auftreten.
Der konkrete Ablauf ist immer modellabhängig. Trotzdem ähneln sich viele geführte Entkalkungsprogramme im grundsätzlichen Aufbau.
Zunächst sollte geprüft werden, welches Entkalkungsmittel, welche Menge und welcher Ablauf für den konkreten Kaffeevollautomaten vorgesehen sind.
Je nach Produkt wird beispielsweise Flüssigentkalker mit Wasser verdünnt oder eine Entkalkungstablette vollständig in Wasser aufgelöst.
Bei vielen Geräten muss ein eingesetzter Wasserfilter vor der Entkalkung entfernt werden. Ob dies beim eigenen Kaffeevollautomaten erforderlich ist, ergibt sich aus der jeweiligen Bedienungsanleitung.
Während des Programms wird eine größere Menge Entkalkerlösung und anschließend Spülwasser ausgegeben. Deshalb sollte ein ausreichend großer Behälter unter den vom Hersteller angegebenen Ausläufen stehen.
Das entsprechende Service- oder Entkalkungsprogramm wird über Tasten, Menü oder Display gestartet. Anschließend sollte den Geräteanweisungen gefolgt werden.
Während der Entkalkung steuert das Gerät häufig verschiedene Pump-, Warte- und Einwirkphasen. Das Programm sollte deshalb nicht unnötig unterbrochen werden.
Nach der eigentlichen Entkalkung folgt die vom Gerät vorgesehene Spülphase. Dafür wird der Wassertank gereinigt beziehungsweise mit frischem Wasser gefüllt.
Erst nach Abschluss des vollständigen Programms sollte der Kaffeevollautomat wieder normal verwendet werden.
Ein Entkalkungsprogramm besteht in der Regel nicht einfach aus einem einzigen Wasserdurchlauf. Das Gerät kann die Lösung gezielt durch unterschiedliche Wasserwege fördern und zwischen einzelnen Pumpvorgängen Einwirkzeiten einplanen.
Danach folgen ein oder mehrere Spülvorgänge mit frischem Wasser.
Wird das Programm vorzeitig beendet, können sowohl die eigentliche Kalklösung als auch die anschließende Spülung unvollständig bleiben.
Bei einigen Geräten muss ein abgebrochenes Serviceprogramm anschließend erneut gestartet werden.
Auch bei Entkalkern gilt nicht automatisch: Eine größere Menge wirkt besser.
Ein Entkalkungsmittel ist für eine bestimmte Anwendungskonzentration vorgesehen. Eine unnötig hohe Konzentration bringt nicht automatisch eine bessere Entkalkung und kann die Materialbelastung erhöhen.
Umgekehrt kann eine zu starke Verdünnung dazu führen, dass die vorhandene Wirkstoffmenge für die Kalkmenge nicht ausreicht.
Deshalb sollten die Dosierungsangaben des verwendeten Entkalkers sowie die Vorgaben des Geräteherstellers berücksichtigt werden.
Wer Entkalkungstabletten verwendet, sollte diese entsprechend der Anwendungsvorgabe vollständig in Wasser auflösen, bevor die Lösung in das Gerät gegeben wird.
Nicht vollständig aufgelöste Bestandteile sollen nicht unnötig in das empfindliche Fluidsystem gelangen.
Unsere Clean o Coffee Tabletten werden einzeln im Flowpack geliefert und können dadurch bedarfsgerecht unmittelbar vor dem Entkalkungsvorgang entnommen werden.
Nach dem Entkalkungszyklus muss die Entkalkerlösung vollständig aus dem Gerät gespült werden.
Der Kaffeevollautomat fordert deshalb normalerweise zum Leeren, Reinigen und erneuten Befüllen des Wassertanks mit frischem Trinkwasser auf.
Anschließend läuft mindestens eine Spülphase durch die zuvor entkalkten Wasserwege.
Das Gerät sollte erst dann wieder regulär verwendet werden, wenn das vorgesehene Entkalkungs- und Spülprogramm vollständig abgeschlossen ist.
Bleibt die Entkalkungsmeldung nach der vermeintlichen Entkalkung bestehen, muss nicht zwangsläufig ein Defekt vorliegen.
Bei einigen Kaffeevollautomaten erkennt die Elektronik die Entkalkung nur dann als abgeschlossen, wenn das vorgesehene Programm vollständig ausgeführt wurde.
Wurde lediglich Entkalker durch das Gerät laufen gelassen, ohne das eigentliche Entkalkungsprogramm zu starten, kann die Meldung deshalb bestehen bleiben.
Auch ein vorzeitig abgebrochenes Programm oder eine nicht vollständig durchgeführte Spülphase kann eine Rolle spielen.
In diesem Fall sollte zunächst die Bedienungsanleitung des konkreten Gerätes geprüft und der vollständige Programmablauf nachvollzogen werden.
Regelmäßiges Entkalken ist wichtig, kann aber keine mechanisch oder elektrisch verschlissenen Komponenten reparieren.
Ist beispielsweise eine Wasserpumpe verschlissen, ein Ventil beschädigt oder ein O-Ring undicht, wird eine Entkalkung den eigentlichen Defekt nicht beseitigen.
Gleichzeitig können Kalkablagerungen und technische Defekte ähnliche Symptome verursachen. Deshalb sollte bei anhaltenden Problemen eine möglichst genaue Fehlerdiagnose erfolgen.
Passende Ersatzteile für Kaffeevollautomaten finden Sie bei NEW-Kaffeevollautomaten nach Hersteller und Baugruppe sortiert.
Ein Kaffeevollautomat im Privathaushalt kann einen deutlich geringeren Wasserverbrauch haben als ein Gerät in Büro, Werkstatt, Verkaufsraum oder Gastronomie.
Mit steigendem Wasserverbrauch gelangen entsprechend größere Mengen kalkbildender Mineralien durch das Gerät.
Für Anwender mit mehreren Maschinen oder regelmäßigem Bedarf bieten wir daher unterschiedliche Verpackungsgrößen unserer Entkalkungsprodukte an.
Vom 6er Pack Clean o Coffee Entkalkungstabletten über 30 Entkalkungstabletten bis zur 500er Großpackung kann die benötigte Menge entsprechend dem tatsächlichen Verbrauch gewählt werden.
Für eine Kaffeevollautomaten-Werkstatt gehören Entkalkungsmittel zu den typischen Verbrauchsmaterialien.
Wer regelmäßig Geräte verschiedener Kunden wartet, benötigt Entkalker wesentlich häufiger als ein Privathaushalt.
Die 500 Clean o Coffee Entkalkungstabletten im Flowpack bieten deshalb eine Großmenge speziell für einen entsprechenden professionellen Bedarf.
Zusätzlich kann der Clean o Coffee Profi-Flüssigentkalker eine praktische Alternative für Geräte und Anwendungen sein, bei denen ein entsprechender flüssiger Entkalker vorgesehen ist.
Einige Fehler treten beim Entkalken immer wieder auf. Dazu gehört beispielsweise, dass die Entkalkungsanzeige ignoriert wird und die Maßnahme erst bei deutlichen Funktionsproblemen durchgeführt wird.
Ebenfalls problematisch können eine falsche Wasserhärteeinstellung, ungeeignete Hausmittel, eine falsche Dosierung oder der Abbruch des laufenden Entkalkungsprogramms sein.
Bei Geräten mit Wasserfilter kann zusätzlich entscheidend sein, ob der Filter korrekt eingesetzt, programmiert und rechtzeitig gewechselt wurde.
Besonders wichtig ist deshalb eine Kombination aus korrekter Wasserhärteeinstellung, geeignetem Entkalker, richtigem Entkalkungsprogramm und vollständigem Spülvorgang.
Das hängt insbesondere von Wasserhärte, Wasserverbrauch, Filterverwendung und Gerätemodell ab. Bei modernen Kaffeevollautomaten sollte grundsätzlich die automatische Entkalkungsaufforderung des Gerätes beachtet werden.
Verwendet werden sollte ein für das jeweilige Gerät geeignetes Entkalkungsmittel. NEW-Kaffeevollautomaten bietet hierfür unter anderem den Clean o Coffee Profi-Entkalker mit Farbindikator, Clean o Coffee Entkalkungstabletten und für DeLonghi den EcoDecalk DLSC500 an.
Das sollte nicht pauschal empfohlen werden. Einige Hersteller schließen Essig und andere Hausmittel für bestimmte Kaffeevollautomaten ausdrücklich aus. Verwenden Sie deshalb ein für das Gerät geeignetes Entkalkungsmittel und beachten Sie die Bedienungsanleitung.
Auch hier gelten die Vorgaben des jeweiligen Geräteherstellers. Nicht jedes Mittel, das sichtbare Kalkablagerungen im Haushalt entfernen kann, ist automatisch für das komplexe Fluidsystem eines Kaffeevollautomaten geeignet.
Beide Varianten können für geeignete Geräte verwendet werden. Entscheidend sind die jeweilige Formulierung, richtige Dosierung und die Freigabe beziehungsweise Eignung für das konkrete Gerät. Flüssigentkalker wird mit Wasser gemischt, während Entkalkungstabletten zunächst entsprechend der Anleitung aufgelöst werden.
Ein Farbindikator macht Veränderungen der Entkalkerlösung optisch sichtbar. Unser Clean o Coffee Profi-Entkalker besitzt eine solche Farbindikator-Funktion.
Bei vielen Geräten ja, allerdings nicht pauschal bei jedem Modell. Die genaue Vorgehensweise ergibt sich aus der Bedienungsanleitung des jeweiligen Kaffeevollautomaten.
Mögliche Ursachen sind beispielsweise ein nicht korrekt erkannter oder nicht programmierter Filter, eine überschrittene Filterkapazität oder eine Gerätekonfiguration, bei der weiterhin Entkalkungsintervalle vorgesehen sind. Die konkrete Ursache ist modellabhängig.
Nein. Entkalkung entfernt mineralische Ablagerungen aus dem Wasser. Reinigungstabletten sind dagegen beispielsweise für Kaffeeöle und Kaffeefette vorgesehen. Deshalb können beide Pflegevorgänge unabhängig voneinander notwendig sein.
Eine normale Reinigungstablette zur Entfernung von Kaffeefett besitzt nicht automatisch eine entkalkende Wirkung. Für Kalk sollte ein dafür vorgesehener Entkalker verwendet werden.
Entkalker ist in erster Linie für mineralische Ablagerungen vorgesehen und ersetzt kein spezielles Reinigungsmittel gegen Kaffeeöle und Kaffeefette.
Bei vielen Geräten muss das vorgesehene Entkalkungsprogramm vollständig gestartet und abgeschlossen werden. Wird Entkalker lediglich manuell durch das Gerät gefördert oder das Programm unterbrochen, erkennt die Elektronik den Vorgang möglicherweise nicht als abgeschlossen.
Starke Kalkablagerungen können wasserführende und beheizte Komponenten beeinträchtigen. Deshalb sollte die vom Gerät vorgesehene regelmäßige Entkalkung nicht dauerhaft ignoriert werden.
Für einen regelmäßigen Bedarf bieten wir 30 Entkalkungstabletten à 18 g an. Für Werkstätten, Wiederverkäufer und andere Großverbraucher steht zusätzlich die 500er Clean o Coffee Großpackung zur Verfügung.
Regelmäßiges Entkalken gehört zu den grundlegenden Pflegearbeiten eines Kaffeevollautomaten. Entscheidend ist jedoch nicht ein pauschales Zeitintervall, sondern das Zusammenspiel aus Wasserhärte, Wasserverbrauch, Filterverwendung und den Vorgaben des jeweiligen Gerätes.
Bei NEW-Kaffeevollautomaten finden Sie unterschiedliche Lösungen für verschiedene Anforderungen.
Unser Clean o Coffee Profi-Entkalker in der 750-ml-Flasche mit Farbindikator bietet eine flüssige Lösung mit optischer Anzeige der Entkalkerlösung.
Alternativ stehen Clean o Coffee Entkalkungstabletten à 18 g in unterschiedlichen Verpackungseinheiten zur Verfügung – vom kleinen Bedarf bis zur professionellen 500er Großpackung.
Für Besitzer eines DeLonghi Kaffeevollautomaten führen wir zusätzlich den DeLonghi EcoDecalk DLSC500 5513296041.
Weitere Reinigungs-, Entkalkungs- und Wartungsprodukte finden Sie in unserem Bereich Pflegeprodukte für Kaffeevollautomaten.
Unabhängig vom verwendeten Produkt gilt: Entkalker passend zum Gerät auswählen, Wasserhärte korrekt einstellen, das vorgesehene Entkalkungsprogramm verwenden und den anschließenden Spülvorgang vollständig durchführen.
Empfohlene Entkalker